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ISBN/EAN: 979-1-281-36571-1
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
132 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 21 x 14.9 cm

Hersteller:
Reichenbacher Publishing SAGL
info@reichenbacher-verlag.com
Via Clemente Maraini 27
CH 6900 LUGANO


Importeur:
Reichenbacher Publishing SAGL
Luca Reichenbacher
info@reichenbacher-verlag.com
Alter Postweg 1
DE 67346 Speyer

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Der Mythos der Normalität

Trauma und Heilung in einer toxischen Gesellschaft

16,99 €

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Beschreibung

Vielleicht stimmt etwas nicht mit der Welt - nicht mit dir. Viele Menschen leben mit Erschöpfung, innerer Leere, Angst oder körperlichen Symptomen, für die es scheinbar keine klare Ursache gibt. Sie funktionieren, passen sich an, halten durch. Und fragen sich irgendwann leise: Warum fühlt sich das Leben so schwer an, obwohl doch alles normal ist? Der Mythos der Normalität geht dieser Frage auf den Grund. Es stellt die verbreitete Annahme infrage, dass Gesundheit allein eine individuelle Leistung ist - und zeigt stattdessen, wie sehr unser Leiden mit den Bedingungen zusammenhängt, unter denen wir leben. Dauerhafter Stress, emotionale Anpassung, Leistungsdruck und fehlende Sicherheit hinterlassen Spuren. Nicht nur in der Psyche, sondern im ganzen Körper. Trauma erscheint in diesem Buch nicht nur als Folge außergewöhnlicher Ereignisse, sondern als etwas, das oft still entsteht: dort, wo Gefühle keinen Platz haben, wo Verbindung fehlt, wo Menschen lernen, sich selbst zurückzunehmen, um dazuzugehören. Der Körper vergisst diese Erfahrungen nicht. Er trägt sie weiter - manchmal jahrelang - und beginnt irgendwann, über Symptome zu sprechen. Dieses Buch lädt dazu ein, diese Signale ernst zu nehmen. Es verbindet psychologisches und körperorientiertes Wissen mit einer kritischen Betrachtung unserer gesellschaftlichen Normalität. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung oder schnelle Lösungen, sondern um ein tieferes Verstehen: Warum wir geworden sind, wie wir sind - und was wir brauchen, um wieder in Kontakt mit uns selbst zu kommen. Der Mythos der Normalität richtet sich an Menschen, die spüren, dass ihr Leiden kein persönliches Versagen ist. An jene, die gelernt haben, stark zu sein, obwohl sie sich innerlich verloren fühlen. Und an alle, die den Mut haben, der Frage nachzugehen, ob Anpassung wirklich Gesundheit bedeutet. Dieses Buch verspricht keine einfachen Antworten. Aber es eröffnet einen Raum für Ehrlichkeit, Mitgefühl und die Möglichkeit, Normalität neu zu denken - als etwas, das dem Leben dient, nicht es einschränkt.