Details
ISBN/EAN: 978-3-7705-4666-4
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2008
1. Auflage 2008
Erschienen am:
21.05.2008
21.05.2008
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
320 S.
320 S.
Format (T/L/B):
2.5 x 23.5 x 16 cm
2.5 x 23.5 x 16 cm
Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen
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Beschreibung
Moderne Literatur zweifelt an Gerechtigkeit. Besonders Shakespeare und Kleist lenken den Blick auf die Opfer eines Richtens im Namen von Gerechtigkeit. Das ist mehr als eine Kritik der herrschenden Rechtspraxis, es ist ein Zweifel an der hergebrachten Vorstellung von Gerechtigkeit als höchstem Maßstab des menschlichen Zusammenlebens. Die geschichtliche Spannbreite der Untersuchung reicht von der Philosophie und Literatur der Antike bis zum Gegenwartsfilm. Sie stellt das Bild der Gerechtigkeit vor Augen, das in den markanten Texten dieser Tradition gezeichnet wird, und analysiert seine Wandlungen, auch im Hinblick auf deren rechtsphilosophische oder theologische Hintergründe. Dabei rückt die poetische Gerechtigkeit als literarisches Gestaltungsprinzip ins Zentrum der Untersuchung.